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DAS FORMAT FÜR TEAMTAGE, LEADERSHIP- OFFSITES & STRATEGISCHE KLAUSUREN

THE WALKING PRACTICE

Das Gehen ist keine Pause. Es ist der Ausgangszustand.

The Walking Practice ist ein eigenständiger, geführter Wahrnehmungs-, Denk- und Ausrichtungsprozess, dessen Kernstück das bewusste Gehen ist. Eine Problemstellung, eine strategische Frage, ein Ziel, sind der Ausgangspunkt. Individuelle Erkenntnisse, die zu einer gemeinsamen Richtung verdichtet werden, sind das Ergebnis.

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Keine Wanderung.
Kein Wellbeing-Retreat.
Keine Achtsamkeit als Selbstzweck.

Was es ist? Lassen Sie diesen Vergleich aus der Garten- & Landschaftsgestaltung auf sich wirken:

Die meisten von uns kommen an und fragen: „Was sollen wir hier anbauen?“ Wir beginnen mit der Frage: „Was wächst hier?“

Wenn das, was in uns ist und das, was außerhalb ist, zusammenkommen, dann kreieren wir Visionen und Lösungen, die von allen getragen werden können.

Wie kann Gehen gemeinsame Denk- und Entscheidungsprozesse unterstützen?

Gehen kann die Entwicklung neuer Ideen unterstützen und einen Wechsel aus gewohnten Denk- und Gesprächssituationen ermöglichen. Damit daraus gemeinsame Entscheidungen entstehen, braucht es anschließend Austausch, Prüfung und eine klare Vereinbarung über die nächsten Schritte.

Experimente von Oppezzo und Schwartz zeigen Vorteile des Gehens beim Entwickeln vielfältiger, neuer Ideen. Daraus folgt keine pauschale Verbesserung jeder Denkaufgabe oder der Qualität von Gruppenentscheidungen. Oppezzo & Schwartz, 2014

Mein Format The Walking Practice verbindet Bewegung mit einem geführten Wahrnehmungs- und Ausrichtungsprozess:

  • MOVE: Eine gemeinsame Fragestellung bildet den Ausgangspunkt. Wir kommen bewusst in Bewegung.
  • NOTICE: Während des Gehens, zunächst in Stille, nehmen wir wahr, welche Gedanken, Gefühle und Perspektiven auftauchen. Die Frage wird mitgeführt, ohne sofort eine Lösung erzwingen zu müssen.
  • ALIGN: Im moderierten Austausch werden die individuellen Erkenntnisse zusammengeführt, auf die Ausgangsfrage bezogen und in gemeinsame Prioritäten und konkrete Beiträge übersetzt.

Der Nutzen für das Team liegt in dieser Verbindung von individuellem Wahrnehmen und gemeinsamer Ausrichtung. Neue Ideen erhalten Raum; anschließend wird geklärt, welche davon tragen und wer welchen nächsten Schritt übernimmt.

In welchem Setting kann The Walking Practice eingesetzt werden?

The Walking Practice eignet sich für Teamtage, Leadership-Offsites und strategische Klausuren, bei denen eine gemeinsame Fragestellung im Mittelpunkt steht. Das Format verbindet bewusstes Gehen, individuelle Wahrnehmung und moderierten Austausch, um Erkenntnisse in eine gemeinsame Ausrichtung zu übersetzen.

Typische Einsatzfelder sind:

  • Strategische Ausrichtung: Welche Zukunft wollen wir gestalten, und welche Prioritäten ergeben sich daraus?
  • Teamentwicklung: Welche Stärken bringen die einzelnen Menschen mit, und wie nutzen wir sie für ein gemeinsames Ziel?
  • Veränderungsprozesse: Was verändert sich gerade, was brauchen wir künftig, und welchen Beitrag kann jede Person leisten?
  • Führungskräfteentwicklung: Wie wollen wir führen, zusammenarbeiten und Verantwortung übernehmen?
  • Projektauftakte und Standortbestimmungen: Wo stehen wir, was wollen wir erreichen, und worauf verständigen wir uns für die nächsten Schritte?

Als räumliches Setting eignet sich eine möglichst ruhige, naturnahe Umgebung mit gut begehbaren Wegen und einem geeigneten Ort für den anschließenden Austausch. Strecke und Tempo werden auf die Teilnehmenden abgestimmt.

The Walking Practice kann als eigenständiges Format oder als Bestandteil eines umfassenderen Entwicklungsprozesses eingesetzt werden. Entscheidend ist eine relevante gemeinsame Frage – und die Bereitschaft, aus individuellen Erkenntnissen gemeinsame Handlungsschritte zu entwickeln.

DIE METHODE: MOVE - NOTICE - ALIGN

Auch The Walking Practice ist im Charisma – Konzept verankert, das immer die stimmige Ausrichtung und bewusste Weiterentwicklung von Geist – Körper – Kommunikation* zum Ziel hat. (*Wir sprechen beim Charisma-Konzept von „Kommunikation“, wenn es um Verhalten geht, weil Verhalten eine Form von Kommunikation ist!)

MOVE

Eine Fragestellung, ein Problem, eine Vision. Bewusstes, angeleitetes Gehen.

Der Körper kommt in Bewegung. Der gewohnte Denkrahmen wird verlassen.

NOTICE

Wahrnehmen, was auftaucht: Gedanken, Ideen, Gefühle, Energie, persönliche Stärken. 

Nicht bewerten, fließen lassen, genießen, sich von sich selbst inspirieren lassen.

ALIGN

Moderierter Austausch, Verdichtung der Erkenntnisse und Übersetzung in Klarheit.

Von individueller Wahrnehmung zu kollektiver Ausrichtung.

”The Walking Practice nutzt Natur nicht zur Entspannung als Selbstzweck, sondern als restaurativen Denkraum: Aufmerksamkeit regenerieren, Einsichten entstehen lassen und anschließend gemeinsame Ausrichtung schaffen.

Martina Gleissenebner-Teskey
DAS ERGEBNIS

Gemeinsame Vision

Ein klares Zukunftsbild für die gemeinsame Arbeit.

Fokus & Prioritäten

Wenige, gemeinsam getragene Schwerpunkte statt paralleler Agenden

Strength Map

Es wird sichtbar, welche besondere Stärke jede Person einbringt.

Commitment

Ein konkreter, persönlicher Beitrag jedes Teammitglieds.

Unterschied zwischen den verschiedenen Geh-Formaten

Strecke, Bewegung und gemeinsames Naturerlebnis stehen im Zentrum.

Ein Thema wird bereits während des Gehens diskutiert und gelöst.

Die Aufmerksamkeit wird meist auf den Atem oder das Schreiten an sich gelenkt

Aufmerksamkeit wird zunächst entlastet; eine relevante Frage wird offen mitgeführt und anschließend gemeinsam verdichtet.

DAS SAGT DIE WISSENSCHAFT

Warum Gehen in der Natur mehr sein kann als eine Pause

Natur ist bei The Walking Practice nicht Kulisse, sondern Teil der Methode.

Forschungen zur sogenannten Attention Restoration Theory legen nahe, dass natürliche Umgebungen unsere willentlich gesteuerte Aufmerksamkeit weniger beanspruchen als urbane, reizintensive Räume. In einer kontrollierten Studie verbesserte sich die Leistung in einer Arbeitsgedächtnis-Aufgabe nach einem rund 50-minütigen Naturgang deutlich stärker als nach einem gleich langen Stadtspaziergang. Eine aktuelle Meta-Analyse von 80 Studien bestätigt kleine, aber verlässliche Vorteile vor allem für Arbeitsgedächtnis und Aufmerksamkeitskontrolle – besonders nach mentaler Ermüdung.

The Walking Practice nutzt diesen restaurativen Zwischenraum bewusst: Nach einer kurzen körperlichen Ausrichtung wird eine relevante Frage in Stille mitgeführt – nicht aktiv gelöst. Gedanken, Wahrnehmungen und Impulse dürfen entstehen, ohne sofort bewertet oder diskutiert zu werden. Erst danach werden die individuellen Erkenntnisse im Team geteilt und zu einer gemeinsamen Perspektive verdichtet.

So wird Natur nicht zum Rückzug vom Denken, sondern zu einem neuen Denkraum.

  • Kaplan, Stephen (1995).
    The Restorative Benefits of Nature: Toward an Integrative Framework. (Journal of Environmental Psychology, 15(3), 169–182.)
  • Berman, Marc G.; Jonides, John; Kaplan, Stephen (2008).
    The Cognitive Benefits of Interacting With Nature. (Psychological Science, 19(12), 1207–1212.)
  • Bell, Cameron N.; St George, Rebecca; Honan, Cynthia; Bell, Lachlan J.; Jolly, Alex T. W.; Matthews, Allison (2025).
    The Relationship Between Nature Exposures and Attention Restoration, as Moderated by Exposure Duration: A Systematic Review and Meta-analysis. (Journal of Environmental Psychology, 104, 102632.)
  • Basu, Avik; Duvall, Jason; Kaplan, Rachel (2019).
    Attention Restoration Theory: Exploring the Role of Soft Fascination and Mental Bandwidth. (Environment and Behavior, 51(9–10), 1055–1081.)
  • Oppezzo, Marily; Schwartz, Daniel L. (2014).
    Give Your Ideas Some Legs: The Positive Effect of Walking on Creative Thinking. (Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition, 40(4), 1142–1152.)

Warum braucht The Walking Practice eine professionelle Begleitung?

Gemeinsam gehen kann jedes Team. Doch Gehen allein erzeugt noch keine Klarheit, keine gemeinsame Vision und keine tragfähige Veränderung.

The Walking Practice ist deshalb kein Spaziergang mit anschließendem Gespräch. Es ist ein sorgfältig gestalteter Entwicklungsprozess: mit einer klaren Fragestellung, einer angeleiteten Veränderung der Aufmerksamkeit, einem geschützten Raum für individuelle Erkenntnisse und einer professionell moderierten Zusammenführung der Ergebnisse.

Die Begleitung sorgt dafür, dass die Teilnehmenden nicht lediglich ihre bekannten Gedanken wiederholen. Sie werden aus gewohnten Gesprächsmustern, Hierarchien und Rollen herausgeführt und erhalten Zugang zu Perspektiven, die in klassischen Meetings häufig verborgen bleiben.

Der eigentliche Wert liegt daher nicht im Gehen selbst, sondern darin, was dadurch sichtbar, besprechbar und entscheidbar wird.

The Walking Practice macht aus Bewegung Erkenntnis – und aus Erkenntnis gemeinsame Handlung.